Mit Hilfe dieses Programms können in einem Textfenster Kommandos ausgeführt werden. Solch ein Programm bezeichnet man auch als Kommandointerpreter. Der Name hat eher einen zweideutigen Ursprung. Zum einen als wiedergeborene (born again) Shell“, und zum anderen als „wieder einmal (eine) Bourne-Shell“, engl. to bash (schlagen, kritisieren, schlecht machen).
Tip:
Um nicht von der Tipparbeit erschlagen zu werden, kann man die sogenannte Expansionsfunktion für Kommandos und Dateinamen oder Dateipfade benutzen.
Man beginnt also mit der Eingabe eines Dateinamens, einen Dateipfades oder eines Befehls und drückt dann die TAB Taste. Ist die Angabe der ersten eingegebenen Buchstabe bereits eindeutig, so werden die fehlenden Buchenstaben einfach automatisch ergänzt. Sollte es mehrere Möglichkeiten an Dateinamen oder möglichen Befehlen geben, so wird nur der Teil automatsich ergänzt, der von den Möglichkeiten identisch ist.



Zum Thema lieben oder hassen muss ich hinzufügen, dass die shell Dinge möglich macht, die über GUIs nur schwer realisierbar wären. Häufig benötigte Kommandos oder Kommandofolgen lassen sich z.B. in shell-scripts, ähnlich den von Windows/Dos bekannten Batch-Dateien speichern und sind auf einen Klick ausführbar, man kann mit Platzhaltern arbeiten und nicht zuletzt bietet die shell eine Vielzahl von integrierten Funktionen, für die man ansonsten wieder erst ein Programm suchen müsste.
Von den einen wird die Textkonsole geliebt, von den anderen gehasst. Ich zähle mich eher zu den letzten. Ich bin wohl eher ein Mausmensch oder Oberflächen Mensch. Ich kenne auch Menschen die lieber mit der Konsole arbeiten und tausende an Befehlen aus dem Kopf in die Tastatur einhämmern. Ich frage mich dann nur, wie kann man sich all diese Befehle bloß merken.