Mit diesen Paket von Programmen ist es möglich, Windows und Linux Systeme mit einander zu verbinden. Ein Samba Server wird dabei auf einen Linux System aktiviert und es können Verzeichnisse im Netzwerk freigegeben werden. Als Übertragungsprotokoll kommt das Server Message Block zum Einsatz.
Welche Linux Verzeichnisse im Netzwerk freigegeben sind, wird in der Datei smb.conf eingestellt.
Samba Server steuern
Am besten geht das - wie so oft bei Linux - über einen Konsolenbefehl.
sudo /etc/init.d/smb status

Nach Eingabe des Befehls und und anschließenden root Passwort, wird der Status direkt im Konsolenfenster angezeigt.
Auch das starten und beenden des Samba Servers ist hiermit möglich. Dazu muss als Optionen eben folgendes eingegeben werden:


Benutzer und Passwörter
Die Benutzer und Passwörter werden in der Datei smbpasswd gespeichert. Diese Datei liegt im Verzeichnis /etc/samba. Dieser Pfad kann jedoch von unterschiedlichen Linux Distributionen leicht abweichen.
Die Datei selbst gehört dem Benutzer root und kann nur von diesem geöffnet und verändert werden.

Um also so eine Datei öffnen zu können, bietet sich der Editor vi an. Als Befehl gibt man also folgendes ein:
sudo vi /etc/samba/smbpasswd
Als erste Spalte steht der Name des Benutzers, gefolgt von der Benutzer ID und dem Passwort. Das Passwort ist verschlüsselt gespeichert. Als Verflüssungsmethode wird z.B. Blowfish eingesetzt, welches die Passworteingabe in eine Zahlen- und Bauchstabenkombination umsetzt.
Eingabe von Benutzern und Passwörter
Um nun Namen und Passwörter anlegen zu können, verwendet man den Befehl
smbpasswd.
Dazu muss man ein Konsolenfenster öffnen. Mit der Option --help werden weitere Optionsmöglichkeiten angezeigt.

Als Beispiel kann man eine neuen Benutzer anlegen in dem man den Befehl
sudo smbpasswd -a peter
eingibt. Anschließend muss man ein Passwort für diesen Benutzer eingeben und fertig.
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